Innovationsfindung leicht gemacht mit dem Innovation Discovery Tool

Das Innovation Discovery Tool bietet Kunden eine gebündelte Sicht auf das SAP-Produktportfolio. Anhand von betriebswirtschaftlichen und technischen Informationen können Unternehmen beurteilen, welche Lösung passt.

Ein einheitlicher, sauberer Einstieg in das Produkt-Portfolio der SAP Business Suite? Bisher gab es viele unterschiedliche Tools zu Kundenproblemen im Online-Angebot der SAP. Um Abhilfe zu schaffen, wurde ein neues Kunden-Tool entwickelt. Wir haben mit Dr. Stefanie Matz, Projektmanagerin des Innovation Discovery Tools, gesprochen:

Wozu ein weiteres Tool zur Produktfindung?

Dr. Matz: Bisher gab es nur Insellösungen wie den Solution Browser oder das EHP Infocenter. Eine gebündelte Sicht auf das SAP-Business-Suite-Produktportfolio fehlte bislang, genau wie die Einbeziehung systemspezifischer Daten des Kunden. Das Innovation Discovery Tool gibt unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Suche dem eigenen Interessengebiet anzupassen. Überflüssige Tools sollen abgeschaltet werden, um einen einheitlichen Start in eine zielgerichtete Suche zu ermöglichen. Außerdem haben wir eine Integration zu dem UX-Explorer und den Business Scenario Recommendations für die SAP Business Suite powered by SAP HANA geschaffen. Wir wollen ein attraktives Bündel an betriebswirtschaftlichen und technischen Informationen bieten, damit der Kunde beurteilen kann, ob eine Lösung zu seinem Unternehmen passt.

An wen richtet sich das neue Tool?

Das Tool richtet sich hauptsächlich an IT-Bereichsverantwortliche, die nach neuen und verbesserten Anwendungen für die jeweiligen Fachbereiche suchen. Zur weiteren Zielgruppe gehören außerdem die Basis-IT, aber auch der Anwender selbst. Natürlich ist das Innovation Discovery Tool aber auch für Mitarbeiter und Partner interessant, die sich über die neue Funktionalität der SAP Business Suite informieren möchten.

Was sind die Hauptziele des Innovation Discovery Tool?

Hauptziel des Innovation Discovery Service ist die leicht verständliche Bedienung und die Vermittlung des konkreten Nutzens der Produkte. So können individuelle Einstellungen nach Industrie oder Geschäftsbereich vorgenommen werden und je nach Selektion wird die Ergebnisanzahl der verfügbaren Innovationen angepasst. Die Einstellungen bleiben gespeichert und stehen bei der nächsten Anmeldung noch zur Verfügung. Auch durch Kacheln und weitere Filtermöglichkeiten haben wir eine einfache Bedienbarkeit erreicht.

Was waren die Schwerpunkte bei der Entwicklung?

Neben einer Vereinfachung auf ganzer Linie war die enge Zusammenarbeit mit internationalen Kunden enorm wichtig. In Interviews und Workshops wurde Kunden-Feedback eingeholt und in die Weiterentwicklung miteinbezogen. Stück für Stück wurden so die Anforderungen gesammelt, zusammengetragen und umgesetzt. Auch Kundentests auf unterschiedlicher User-Group-Konferenzen wie auf der DSAG-Jahreskonferenz spielten beim Entwicklungsprozess eine tragende Rolle.

Welche Vorteile bietet das Tool seinen Nutzern?

Der Nutzer bekommt mit einem Klick alle Angebote gezeigt, die ihn interessieren: So kann er sich anzeigen lassen, was in den letzten sechs Monaten ausgeliefert wurde, was in seiner SAP-Suite-Foundation-Starterlizenz bereits enthalten ist, was das aktuelle SAP-Fiori-Angebot umfasst oder welche Funktionalität für In-Memory-Datenbanken optimiert sind. Die Ergebnisliste kann weiter angepasst werden, indem weitere Filteroptionen gewählt werden. Schließlich besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse unter seinen Favoriten abzulegen oder per E-Mail mit Kollegen zu teilen.

Wie funktioniert der systemspezifische Teil genau?

Der Kunde meldet sich mit seinem S-User und Passwort an. Neben allgemeinen können auch systemspezifische Informationen miteinbezogen werden. Dafür werden Early-Watch-Alert-Daten aus dem Kundenmanagementsystem an SAP übermittelt (etwa die Hälfte der Kunden tut das regelmäßig). Diese Daten werden dann bei Vorliegen der entsprechenden Systemberechtigung in die Ansicht des Anwenders miteinbezogen. Auf diese Weise können wir passgenaue Zusatzinformationen anbieten: So wird beispielsweise das Aktivierungspotential pro System aufgezeigt und Innovationen vorgeschlagen, die einen Geschäftsvorteil bringen.

Welche weiteren Inhalte gibt es?

Auf der Detailebene erhält der Nutzer ein attraktives Bündel aus Informationen: Dieses beinhaltet eine Kurzbeschreibung der Innovation sowie der darunterliegen Product Features. Dies wird angereichert durch eine Beschreibung der Kernvorteile sowie (soweit vorhanden) durch Screenshots, aufgezeichnete Kurzvideos, Links zur Hilfe-Doku, produktbezogene Präsentationen und durch eine technische Ansicht. Diese umfasst Informationen zu einzelnen Softwarekomponenten, dem Auslieferungskanal und zur Produktversion mit entsprechendem Link zur Verfügbarkeits-Matrix.

Wie sind die ersten Reaktionen?

Die ersten Kundenreaktionen fallen durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wird die einfache Bedienung, die individuelle Einstellung des Tools pro Nutzer und die systemspezifischen Informationen. Ein großer Nutzwert des Tools liegt auch darin, dass es möglichst viele Kriterien für den Entscheidungsprozess abdeckt.

Zum neuen Tool geht es hier.

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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