SAP veröffentlicht Ergebnisse für das 2. Quartal 2014

SAP erhöht Cloud-Ausblick: starke Dynamik im Cloud-Geschäft mit 39 % Wachstum sowie weiterhin hohe Marktdurchdringung von SAP HANA – Bestätigung der „Run simple”-Vision.
  • SAP erhöht den Ausblick für die währungsbereinigten Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) auf1.000 Mio. € bis 1.050 Mio. €
  • SAP mit schnellstem Wachstum im Bereich Cloud-Unternehmenslösungen: Umsatzerlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) stiegen währungsbereinigt um 39 % (um 32 % zu aktuellen Kursen)
  • Starke Cloud-Billings: Berechnete Cloud Billings (Non-IFRS) stiegen währungsbereinigt um 37 %
  • Ausbau des weltweit größten Geschäftsnetzwerkes: Rund 1,55 Millionen verbundene Unternehmen mit einem Handelsvolumen von rund 540 Mrd. US$
  • Hohe Marktdurchdringung von SAP HANA als Plattform für Echtzeit-Unternehmensanwendungen: 1.200 Kunden für SAP Business Suite on HANA
  • SSRS-Erlöse liegen im zweiten Quartal am oberen Ende der erwarteten Spanne für das Gesamtjahr: Software- und softwarebezogene Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen währungsbereinigt um 8 % (um 4 % auf 3,48 Mrd. € zu aktuellen Kursen)
  • Betriebsergebnis (IFRS) von 698 Mio. € (2013: 988 Mio. €), negativ beeinflusst durch Rückstellung in Höhe von 289 Mio. € für sieben Jahre andauernden Versata-Rechtsstreit
  • Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg währungsbereinigt um 7 % (um 4 % auf
    1,24 Mrd. € zu aktuellen Kursen), die operative Marge (Non-IFRS) wuchs dementsprechend währungsbereinigt um 60 Basispunkte[1]

WALLDORF – Die SAP SE hat heute die Ergebnisse für das zweite Quartal (1. April bis 30. Juni) und das erste Halbjahr 2014 veröffentlicht.

WICHTIGE GESCHÄFTSEREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL

Die SAP verzeichnete erneut ein starkes Wachstum in ihrem Cloud-Geschäft und eine solide Entwicklung in ihrem traditionellen Kerngeschäft. Mit einem währungsbereinigten Anstieg der Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) um 39 % (um 32 % zu aktuellen Kursen) ist die SAP das am schnellsten wachsende Unternehmen unter den großen Anbietern von Cloud-Unternehmens­lösungen[2]. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) wuchsen währungsbereinigt um 8 % (um 4 % zu aktuellen Kursen).

Auf ihrer Kundenmesse SAPPHIRE NOW im Mai stellte die SAP ihre „Run Simple“-Strategie vor. Im Mittelpunkt dieser Strategie stehen die Cloud und SAP HANA, die den Bedienkomfort und die Nutzung der SAP-Lösungen für den Kunden einfacher machen. Dabei vereinfacht SAP HANA die IT-Architektur grundlegend, während die Cloud die Nutzung der SAP-Lösungen deutlich erleichtert. Im Rahmen der „Run Simple“-Initiative wurde SAP-Fiori-Bedienkomfort als Bestandteil in die zugrundeliegende SAP-Softwarelizenz integriert.

„Wir setzen die Verlagerung unseres Geschäftsmodells in die Cloud erfolgreich um und helfen unseren Kunden, ihre Abläufe zu vereinfachen – von der Steuerung ihres gesamten Personals in der Cloud bis hin zu einem reibungslosen Handel im weltweit größten Geschäftsnetzwerk“, sagte SAP-Vorstands­sprecher Bill McDermott. „Und mit unserer Multikanal-E-Commerce-Plattform definieren wir eine neue Dimension der Kundenbindung – all das ermöglichen wir in Echtzeit. Damit unterstreichen wir, dass wir DAS Cloud-Unternehmen auf Basis von SAP HANA werden wollen.“

„Mit einem währungsbereinigten Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse
(Non-IFRS) um 8 % zeigen wir ein solides Wachstum am oberen Ende unseres für das Gesamtjahr gegebenen Ausblicks. Wir verbessern weiterhin unsere Profitabilität mit einem Anstieg des währungs­bereinigten Non-IFRS Betriebsergebnisses um 7 %, das uns zu einem zweistelligen Wachstum des Ergebnisses je Aktie (Non-IFRS) führt“, sagte Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP. „Da wir unser Cloud-Geschäft weiter ausbauen, heben wir unseren Gesamtjahres-Ausblick für die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) an und erwarten nun währungsbereinigte Erlöse in einer Spanne zwischen 1.000 Mio. € und 1.050 Mio. €.“

Die auf das Jahr hochgerechneten Erlöse im Cloud-Bereich erreichen nun 1,2 Mrd. €[3] oder
1,6 Mrd. US$[4] (Annual Cloud Revenue Run Rate). Die berechneten Cloud Billings (Non-IFRS)[5] stiegen im Jahresvergleich währungsbereinigt um 37 %. Die abgegrenzten Umsätze auf Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) lagen zum 30. Juni 2014 bei 448 Mio. €. Dies entspricht einem währungsbereinigten Anstieg um 29 % im Jahresvergleich. Die Anzahl der Abonnenten für das gesamte Cloud-Anwendungsportfolio der SAP liegt nun bei über 38 Millionen. Damit hat die SAP derzeit die höchste Zahl an Abonnenten unter allen Anbietern im Bereich Cloud-Unternehmensanwendungen in der Branche. Darüber hinaus gründete die SAP eine eigene „Industry Cloud“-Organisation, die ein umfassendes und breites Angebot an Cloud-Branchenlösungen bereitstellen soll.

SAP definiert eine neue Dimension der Kundenbindung. Die Multikanal-E-Commerce-Plattform von hybris in Kombination mit der Lösung SAP Cloud for Sales wies ein dreistelliges Wachstum bei den Softwareerlösen und Cloud-Subskriptions- und -Supporterlösen auf.

Mit rund 1,55 Millionen verbundenen Unternehmen im weltweit größten Geschäftsnetzwerk in der Cloud schafft SAP die Voraussetzungen für eine global vernetzte Wirtschaft. Ariba erzielte in den vorange­gangenen zwölf Monaten ein Auftragsvolumen[6] von rund 540 Mrd. US$ über sein Handelsnetzwerk – das ist doppelt so viel wie bei Amazon und eBay zusammen. Durch die Akquisition von Fieldglass vergrößert sich der adressierbare Markt der SAP, der nun neben Materialien und Dienstleistungen
auch Zeitarbeitnehmer abdeckt.

Die Marktdurchdringung von SAP HANA als Plattform für Echtzeit-Unternehmensanwendungen setzte sich in allen Branchen und Regionen weiter fort. Als zentrales Element der „Run simple“-Strategie integriert SAPHANA alle SAP-Lösungen auf einer einzigen Geschäftsplattform in der Cloud. Inzwischen hat die SAP über 3.600 HANA-Kunden und mehr als 1.200 Kunden für die SAP Business Suite on HANA. Mit über 1.500 Startup-Unternehmen, die Anwendungen auf SAP HANA entwickeln, und neuen strategischen Partnerschaften mit HP und VMware wird SAP HANA immer mehr zur führenden Technologieplattform.

[1] Beginnend mit dem zweiten Quartal 2014 hat SAP die operativen Aufwendungen (Non-IFRS) zusätzlich um die Aufwendungen für den Versata-Rechtsstreit bereinigt. Beträge früherer Perioden wurden an die neue Definition angepasst. Die operative Marge (Non-IFRS) für das zweite Quartal 2013 beträgt nun 29,0 %.

[2] Definiert als Anbieter von Unternehmenssoftware mit auf das Jahr hochgerechneten Erlösen im Cloud-Bereich von mehr als
1 Mrd. €.

[3] Die auf das Jahr hochgerechneten Erlöse im Cloud-Bereich ergeben sich aus den Cloud-Subskriptions- und -Supporterlösen (Non-IFRS) (242 Mio. €) plus den cloudbasierten Beratungs- und sonstigen Serviceerlösen (Non-IFRS) (54 Mio. €) im zweiten Quartal 2014 multipliziert mit vier.

[4] Umrechnung in US$ basierend auf einem US$/€-Wechselkurs von 1,37 US$/1,00 € zum Schlusskurs des zweiten Quartals 2014

[5] Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support einer Periode und der entsprechenden Veränderung der abgegrenzten Umsätze auf Cloud-Subskriptionen und -Support in derselben Periode. Die Eröffnungsbilanzwerte für die abgegrenzten Umsätze aus Cloud- Subskriptionen und -Support für Fieldglass betrugen zum 2. Mai 2014 1 Mio. € (sowohl auf IFRS- als auch auf Non-IFRS-Basis). Im zweiten Quartal 2014 trug Fieldglass 11 Mio. € zu den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support bei (sowohl auf IFRS- als auch auf Non-IFRS-Basis).

[6] Auftragsvolumen, das über das Ariba-Handelsnetzwerk in den vorangegangenen 12 Monaten gehandelt wurde.

Zweites Quartal 2014 – Entwicklung in den Regionen

Die Region EMEA zeigte trotz Unsicherheiten aufgrund der Ukraine-Krise eine starke Entwicklung. Die Umsatzerlöse aus Software- und softwarebezogenen Services (Non-IFRS) stiegen im Jahresvergleich währungsbereinigt um 8 %. Dies ist im Wesentlichen auf einen währungsbereinigten Anstieg der Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) um 51 % in dieser Region sowie auf ein starkes Wachstum der Softwareerlöse in Großbritannien und Frankreich zurückzuführen.

Die Region Amerika entwickelte sich solide. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) erhöhten sich im Jahresvergleich währungsbereinigt um 6 %. In der Region Amerika hält die schnelle Umstellung auf das Cloud-Geschäft mit einem währungsbereinigten Wachstum von 34 % bei den Cloud-Subskriptions- und -Supporterlösen (Non-IFRS) an. Bei den Softwareerlösen zeigte Kanada ein starkes Wachstum. SAP verzeichnet nach wie vor eine starke Nachfrage in Lateinamerika mit enormen Wachstumschancen.

Die Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) zeigte eine starke Entwicklung. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen währungsbereinigt um 12 %. Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) erhöhten sich währungsbereinigt um 48 %. Besonders erfreulich entwickelten sich Australien und Malaysia mit einem starken dreistelligen Wachstum der währungsbereinigten Softwareerlöse.

DIE ERGEBNISSE IM DETAIL
Kennzahlen – 2. Quartal 2014
Zweites Quartal 20141)
  IFRS     Non-IFRS2)      
Mio. €, falls nicht anders bezeichnet Q2 2014 Q2 2013 Verän-derung in % Q2 2014 Q2 2013 Verän-derung in % Veränd.
in % währungs-bereinigt
Cloud-Subskriptionen und -Support 241 159 52 242 183 32 39
Software 957 982 −2 957 982 −2 1
Support 2.279 2.177 5 2.280 2.182 4 9
Software und Support 3.237 3.159 2 3.238 3.164 2 6
Software und softwarebezogene Serviceerlöse 3.478 3.318 5 3.480 3.347 4 8
Umsatzerlöse 4.151 4.062 2 4.153 4.091 2 5
Operative Aufwendungen −3.453 −3.074 12 −2.917 −2.905 0 5
Betriebsergebnis 698 988 −29 1.236 1.186 4 7
Operative Marge in % 16,8 24,3 −7,5 Pp 29,8 29,0 0,8 Pp 0,6 Pp
Gewinn nach Steuern 556 724 −23 938 850 10
Unverw. Ergebnis je Aktie in € 0,47 0,61 −23 0,79 0,71 10
Anzahl Mitarbeiter (Vollzeitbeschäftigte) 67.651 64.937 4 k.A. k.A. k.A. k.A.

1)     Alle Zahlen sind ungeprüft.

2)     Eine detaillierte Erläuterung zu SAP’s Non-IFRS Berechnung finden Sie online unter Grundlagen der Berichterstattung. Für die Aufschlüsslung der individuellen Anpassungen siehe Seite F10 im Anhang dieser Pressemitteilung.

Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (IFRS) stiegen um 52 % auf 241 Mio. € (2013: 159 Mio. €). Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) stiegen um 32 % auf 242 Mio. € (2013: 183 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 39 %. Die Umsatzerlöse für Software und Support (IFRS) stiegen um 2 % auf 3,24 Mrd. € (2013: 3,16 Mrd. €). Die Umsatzerlöse für Software und Support (Non-IFRS) stiegen um 2 % auf 3,24 Mrd. € (2013: 3,16 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 6 %. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 5 % auf 3,48 Mrd. € (2013: 3,32 Mrd. €). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen um 4 % auf 3,48 Mrd. € (2013: 3,35 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 8 %. Der Gesamtumsatz (IFRS) stieg um 2 % auf 4,15 Mrd. € (2013: 4,06 Mrd. €). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) stieg um 2 % auf 4,15 Mrd. € (2013: 4,09 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse entspricht dies einem Anstieg um 5 %.

Das Betriebsergebnis (IFRS) fiel um 29 % auf 698 Mio. € (2013: 988 Mio. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 4 % auf 1,24Mrd. € (2013: 1,19 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse entspricht dies einem Anstieg um 7 %. Die operative Marge (IFRS) fiel um 7,5 Prozentpunkte auf 16,8 % (2013: 24,3 %). Das Betriebsergebnis und die operative Marge (IFRS) waren durch die Rückstellung für den Versata-Rechtsstreit negativ beeinflusst. Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 0,8 Prozent­punkte auf 29,8 % (2013: 29,0 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse stieg sie um 0,6 Prozent­punkte.

Der Gewinn nach Steuern (IFRS) stieg um 23 % auf 556 Mio. € (2013: 724 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) stieg um 10 % auf 938 Mio. € (2013: 850 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (IFRS) fiel um 23 % auf 0,47 € je Aktie (2013: 0,61 € je Aktie). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) stieg um 10 % auf 0,79 € je Aktie (2013: 0,71 € je Aktie). Die effektive Steuerquote (IFRS) betrug 22,6% (2013: 24,8%). Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) betrug 25,4% (2013: 26,8%).

Erste sechs Monate 20141)
IFRS Non-IFRS2)
Mio. €, falls nicht anders bezeichnet 1H 2014 1H 2013 Verän-derung in % 1H 2014 1H 2013 Verän-derung in % Veränd. in % währungs-bereinigt
Cloud-Subskriptionen und -Support 460 296 55 463 350 32 38
Software 1.581 1.638 −4 1.581 1.638 −4 1
Support 4.492 4.286 5 4.495 4.295 5 9
Software und Support 6.072 5.924 3 6.075 5.934 2 6
Software und softwarebezogene Serviceerlöse 6.533 6.220 5 6.538 6.284 4 8
Umsatzerlöse 7.849 7.663 2 7.854 7.727 2 6
Operative Aufwendungen −6.428 −6.029 7 −5.699 −5.639 1 5
Betriebsergebnis 1.421 1.634 −13 2.155 2.088 3 7
Operative Marge in % 18,1 21,3 −3,2 Pp 27,4 27,0 0,4 Pp 0,3 Pp
Gewinn nach Steuern 1.090 1.244 −12 1.604 1.539 4
Unverw. Ergebnis je Aktie in € 0,91 1,04 −12 1,34 1,29 4
Anzahl Mitarbeiter in Vollzeitbeschäftigten 67.651 64.937 4 k.A. k.A. k.A. k.A.

1)     Alle Zahlen sind ungeprüft.

2)     Eine detaillierte Erläuterung zu SAP’s Non-IFRS Berechnung finden Sie online unter Grundlagen der Berichterstattung. Für die Aufschlüsslung der individuellen Anpassungen siehe Seite F10 im Anhang dieser Pressemitteilung.

Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (IFRS) stiegen um 55 % auf 460 Mio. € (2013: 296 Mio. €). Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) stiegen um 32 % auf 463 Mio. € (2013: 350 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse sind diese mit 38 % konstant geblieben. Die Umsatzerlöse für Software und Support (IFRS) stiegen um 3 % auf 6,07 Mrd. € (2013: 5,92 Mrd. €). Die Umsatzerlöse für Software und Support (Non-IFRS) stiegen um 2 % auf 6,08Mrd. € (2013: 5,93 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 6 %. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 5 % auf 6,53 Mrd. € (2013: 6,22 Mrd. €). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen um 4 % auf 6,54 Mrd. € (2013: 6,28 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 8 %. Der Gesamtumsatz (IFRS) stieg um 2 % auf 7,85 Mrd. € (2013: 7,66 Mrd. €). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) stieg um 2 % auf 7,85 Mrd. € (2013: 7,73 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse entspricht dies einem Anstieg um 6 %.

Das Betriebsergebnis (IFRS) fiel um 13 % auf 1,42Mrd. € (2013: 1,63 Mrd. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 3 % auf 2,16Mrd. € (2013: 2,09 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse entspricht dies einem Anstieg um 7 %. Die operative Marge (IFRS) fiel um 3,2 Prozentpunkte auf 18,1 % (2013: 21,3 %). Das Betriebsergebnis und die operative Marge (IFRS) waren durch die Rückstellung für den Versata-Rechtsstreit negativ beeinflusst. Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 0,4 Prozent­punkte auf 27,4 % (2013: 27,0 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse stieg sie um 0,3 Prozent­punkte.

Der Gewinn nach Steuern (IFRS) fiel um 12 % auf 1,09Mrd. € (2013: 1,24 Mrd. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) stieg um 4 % auf 1,60Mrd. € (2013: 1,54 Mrd. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (IFRS) fiel um 12 % auf 0,91 € je Aktie (2013: 1,04 € je Aktie). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) stieg um 4 % auf 1,34 € je Aktie (2013: 1,29 € je Aktie). Die effektive Steuerquote (IFRS) betrug 23,4% (2013: 21,5 %). Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) betrug 25,6 % (2013: 24,5 %).

Cashflow – 1. Halbjahr 2014

Der operative Cashflow stieg um 4 % auf 2,58 Mrd. € (2013: 2,48 Mrd. €). Der Free Cashflow stieg um 2 % auf 2,27 Mrd. € (2013: 2,22 Mrd. €) und erreichte damit 29 % vom Umsatz (2013: 29 %). Zum 30. Juni 2014 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Wertpapiere) 3,18 Mrd. € (31. Dezember 2013: 2,84 Mrd. €). Am 30. Juni 2014 betrug die Nettoliquidität –1,06 Mrd. € im Vergleich zu –1,47 Mrd. € am 31. Dezember 2013.

Ausblick – Geschäftsjahr 2014

SAP hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2014 aktualisiert:

  • Das Unternehmen erwartet nun, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support
    (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2014 in einer Spanne zwischen
    1.000 Mio. € und 1.050 Mio. € (bisher: 950 Mio. € und 1.000 Mio. €) liegen werden
    (2013: 757 Mio. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht einer Wachstumsrate von 39 %.
  • Das Unternehmen erwartet weiterhin, dass die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2014 in einer Spanne zwischen
    6 % und 8 % zunehmen werden (2013: 14,03 Mrd. €).
  • Das Unternehmen erwartet weiterhin, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2014 in einer Spanne zwischen 5,8 Mrd. € und 6,0 Mrd. € liegen wird
    (2013: 5,48 Mrd. €).

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2014 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet das Unternehmen, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen weiterhin negativ beeinflusst werden. Wenn die Währungskurse für den Rest des Jahres unverändert auf dem Stand von Juni 2014 bleiben, erwartet die SAP, dass die Wachstumsraten der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) und des Betriebsergebnisses (Non-IFRS) zu aktuellen Kursen für das dritte Quartal 2014 um rund 2 Prozentpunkte bzw. 2 Prozentpunkte und für das Gesamtjahr 2014 um rund 2 Prozentpunkte bzw. 2 Prozentpunkte durch Währungseffekte negativ beeinflusst werden.

Zusätzliche Informationen

Umsatz-, und Ergebnis-Kennzahlen beinhalten die Umsätze und Ergebnisse von hybris und Fieldglass. Die Vergleichszahlen für 2013 beinhalten Fieldglass nicht und hybris erst ab dem 1. August 2013. 

Im zweiten Quartal 2014 hat die SAP einen Aufwand erfasst, der auf die Rückstellungsbildung für
den Versata-Rechtsstreit in Höhe von 289 Mio. € zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu sind die zugehörigen operativen Aufwendungen aus dem zweiten Quartal 2013 zurückgegangen, da die SAP als Reaktion auf die Entscheidung des United States Patent and Trademark Office (USPTO), das strittige Patent zu löschen, die zu dieser Zeit bestehende Rückstellung in Höhe von 33 Mio. € aufgelöst hat. Der seit sieben Jahren andauernde Versata-Rechtsstreit dauert noch an. Jüngste Entwicklungen bei den Gerichten machen es wahrscheinlich, dass SAP an Versata zahlen muss, obwohl das Patent durch die USPTO gelöscht wurde. Weitere Informationen zu diesem Rechtsstreit befinden sich unter Textziffer (16) im Anhang zum Konzernzwischenabschluss für das zweite Quartal 2014.

Während sich die Versata-Rückstellung auf das Betriebsergebnis (IFRS) und die operative Marge (IFRS) auswirkt, hat diese keinen Einfluss auf das Betriebsergebnis sowie die operative Marge gemäß Non-IFRS. Beginnend mit dem zweiten Quartal 2014 hat SAP die operativen Aufwendungen (Non-IFRS) zusätzlich um die Aufwendungen für den Versata-Rechtsstreit bereinigt. Beträge früherer Perioden wurden an die neue Definition angepasst.

Weitere Informationen zu den Non-IFRS-Anpassungen und ihren Beschränkungen sowie zu währungsbereinigten und Free-Cashflow-Kennzahlen befinden sich in dem Dokument „Non-IFRS-Finanzinformationen“ im Internet unter Grundlagen der Berichterstattung

Zwischenbericht April – Juni 2014

Der Zwischenbericht für das zweite Quartal 2014 wurde heute veröffentlicht und kann im Internet unter www.sap.de/investor heruntergeladen werden.

Telefonkonferenz / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse heute in einer Presse- und Investorenkonferenz um
14 Uhr (MESZ) erläutern. Die Konferenz (in englischer Sprache) wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen.

Hinweis an die Redaktionen

Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform www.sap.com/photos. Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um SAP zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter www.sap-tv.com. Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden.

Für weitere Informationen:

Investor Relations:

Stefan Gruber                         +49 6227 7-44872     investor@sap.com, CET

Presse:
Christoph Liedtke             +49 (6227) 7-50383               christoph.liedtke@sap.com, CET

Daniel Reinhardt               +49 (6227) 7-40201               daniel.reinhardt@sap.com, CET

Andy Kendzie                  +1 (202) 312-3919                  andy.kendzie@sap.com, ET

Claudia Cortes                 +65 6664-4450                      claudia.cortes@sap.com, SGT (GMT +8)

Folgen Sie SAP Investor Relations auf Twitter @sapinvestor.

Anhang – Finanzinformationen

 

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