Das Mantra UX

An den Bedienoberflächen scheiden sich die Kunden. Durch Consumer-Apps wissen sie, was geht. Business-Software darf nicht zurückstehen. Die Gratis-Werkzeuge SAP Fiori und SAP Screen Personas und ihre Bedeutung für die Bedienungsfreundlichkeit von SAP-Software – zusätzlich auch im Webinar.

Jeder, der mit Business-Software arbeitet, weiß auch, was damit nicht geht. Da ist der Sachbearbeiter in der Materialwirtschaft, der eine Bestellung eingeben will und unter den vielen Feldern und Funktionsbereichen auf dem Bildschirm nicht die Zeile findet, in die die Summe hinein gehört. Da ist der Abteilungsleiter, der nicht nur seine Mitarbeiter führen muss, sondern auch noch jede Menge Administration zu erledigen hat – etwa Urlaubsanträge und Reiseabrechnungen der Kollegen. Oft ist das zu umständlich und vor allem nicht von unterwegs aus möglich. Kurzum: Die User Experience, neudeutsch „UX“, entscheidet darüber, ob der Spaß oder das Genervtsein dominieren.

Usability: Die vier größten Defizite

Letztlich läuft es immer auf vier Defizite bei Business-Software hinaus, die den Spaßfaktor reduzieren. Die Entwickler beschäftigen sich nicht damit, was der Anwender will (1.). Software verändert den Lebensalltag wie Kaffee kochen und Smalltalk. Sie wird jedoch nicht als soziale Interaktion verstanden (2.), Es gibt viele Funktionen, die niemand braucht (3.). Software kann mit Fehlern nicht umgehen (4.). Das fand der Usability-Experte Jan Borchers, Leiter des Lehrstuhls Medieninformatik in der RWTH Aachen heraus, der sich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Usability von Software beschäftigt.

Auch Klaus Drews aus dem Business Development Services für Mittel- und Osteuropa der SAP kennt das Thema allzu gut: „Aus den Fachbereichen der Unternehmen kam immer wieder das Feedback, dass sie die Software zu umständlich fanden“, so Drews, „es war keine Seltenheit, dass 95 Prozent der SAP-Funktionalitäten gar nicht genutzt wurden“. Die Funktionsvielfalt ist heute zwar immer noch da, doch gibt es inzwischen Wege, sich auf die Funktionen zu beschränken, die für den einzelnen Nutzer wirklich relevant sind. Beispiel SAP Screen Personas: Ähnlich wie bei Powerpoint kann der Anwender einzelne Fenster reinholen oder rausklicken, Bilder einfügen, an den Corporate Styleguide anpassen, die Farben verändern. Jeder Nutzer kann sich die Bedienoberfläche so gestalten, wie er es gerne hätte, quasi wie die Pinnwand neben seinem Schreibtisch. „Es ist ein Riesenfortschritt, wenn ein Techniker nun für jede Instandhaltungsmeldung statt zehn nur noch zwei Klicks machen muss“, erläutert Drews den Vorteil des Programms, das die Verarbeitung von Daten aus dem ERP-System für die Desktopnutzung nun erheblich vereinfacht. Zu einem kostenlosen Demosystem von SAP Screen Personas geht es hier.

SAP-Lizenzen inklusive SAP Fiori und SAP Screen Personas

Auch die Anwendung SAP Fiori hat ein großes Ziel: vereinfachen. Und: Informationen via App auch auf mobilen Geräten konsumierbar machen. 300 entsprechende Business Apps gibt es inzwischen. Darunter etwa eine analytische App für die Anwendung SAP Advanced Planning and Optimization, die aktuelle Bestände im Lager anzeigt oder auch entsprechende Prognosen darstellt. Oder die App zu SAP Smart Business for Financial Close, die eine Reihe von Key Performance Indicators visualisiert. Dass SAP Fiori und SAP Screen Personas nun zum Leistungsumfang der SAP-Lizenzen von auf SAP NetWeaver basierender Software dazu gehört, unterstreicht, dass SAP die UX so wichtig ist wie noch nie zuvor. Vor allem aber zeigt sich, dass die oben genannten Grundregeln der Usability bereits ernst genommen wurden. Denn heute schon können die Anwender sich ihre Oberfläche selbst gestalten, Business-Software bei SAP funktioniert mehr und mehr nach dem Vorbild von Consumer-Apps und Funktionen lassen sich ausblenden, die nicht benötigt werden.

Webinarreihe zu SAP Fiori und SAP Screen Personas

Trotz der Fortschritte liegt die Grundlage des Erfolgs vor allem auch in der Vermittlung dessen, was SAP Fiori und SAP Screen Personas im Detail für Unternehmen bedeuten und leisten können. Speziell dafür hat SAP eine Webinarreihe geschaffen, die einen Überblick über das Leistungsspektrum der beiden Produkte bietet. Dazu gehört etwa im Rahmen des „Adoption-Service“ noch bis Ende 2014 auch die Vorort-Beratung, die Kunden dabei unterstützt, zu eruieren, für welche Szenarien Oberflächen-Verbesserungen besonders Sinn machen. Zudem stellen die Experten im Webinar vordefinierte Installationen vor, mit denen Kunden SAP Fiori und SAP Screen Personas schnell und einfach einführen können.

Schauen Sie mal vorbei:

Webinar am 9.7., 10 Uhr

Webinar am 12.8., 10 Uhr

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