Heideldruck-Mitarbeiter nutzen Mitfahrgelegenheit

Fast jeder zweite, der sich ein Auto kaufen möchte, denkt darüber nach, auf „Ride Sharing“ zu setzen, also eine Mitfahrmöglichkeit zu finden, so aktuelle Studienergebnisse von Capgemini. SAP zeigt beim Druckkonzern Heidelberger Druckmaschinen, was die Mitfahrlösung TwoGo kann.

Sich ein Auto zu kaufen, gehört nicht mehr so recht in diese Zeit: Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie Cars Online 2014 des SAP-Partners Capgemini. Etwa 40 Prozent der über 10.000 weltweit befragten Konsumenten sind offen für Alternativen – von Car Sharing und „On-Demand-Angeboten“, über Mobilitäts-Pakete mit Zugriff auf diverse Fahrzeuge zum Fixpreis, einem Rundumsorglospaket für Auto, Bahn und Rad bis hin zum so genannten Ride Sharing – der klassischen Mitfahrlösung. Sogar zwei Prozent mehr der Befragten zeigen sich prinzipiell für eine solche Lösung offen, mit der die SAP-Entwickler David Sommer und Jens Lehmann 2010 die SAP Demo Jam gewannen, ein unternehmensinterner Wettbewerb neuer Ideen. Schon ein Jahr später, in 2011, hat SAP die Lösung dann im eigenen Unternehmen eingeführt: TwoGo by SAP.

Mehr Flexibilität, eine bessere Verfügbarkeit und geringere Kosten sprechen gegen eine eigenes Auto und für alternative Mobilitätslösungen. Grafik: Capgemini, 2014

Mehr Flexibilität, eine bessere Verfügbarkeit und geringere Kosten sprechen gegen eine eigenes Auto und für alternative Mobilitätslösungen. Grafik: Capgemini, 2014

Durch TwoGo: Bereits über 1 Millionen Fahrkilometer gespart

Etwa 12.000 registrierte TwoGo-Nutzer zählt SAP seitdem. Bei einer Vermittlungsquote von 59 Prozent ersparte SAP damit der Umwelt über 1,1 Millionen Fahrkilometer und damit auch 179 Tonnen Treibhausgase. Wichtiger Nebeneffekt, auf den auch der Verantwortliche für die interne Kommunikation bei Heidelberger Druck gerne hinweist: „Neben dem finanziellen Faktor, den Umweltgründen schafft TwoGo den Austausch der Kollegen über Abteilungsgrenzen hinweg“, sagt Dirk Henrich. 2.700 potenzielle Networking-Tage mit Kollegen zählt SAP bislang.

Unternehmen wie der Druckkonzern Heidelberger Druckmaschinen, die Autovermietung Sixt, das Reiseunternehmen Thomas Cook und Chemiekonzern BASF nutzen TwoGo nicht zuletzt deswegen, weil sie die Lösung über die Cloud zur Verfügung gestellt bekommen. Das bedeutet, dass sie mit einer aufwendigen Integration in die hauseigene IT wenig zu tun haben und die neuesten Softwareversionen von SAP aufgespielt werden. Zudem ist TwoGo per App mobil auf dem iPhone und Android-Geräten einsetzbar (siehe Bild).

Die TwoGo-App ermöglicht den Nutzern unabhängig davon, ob sie vor dem Bildschirm sitzen oder unterwegs sind den Zugang zu den nötigen Informationen. Auf der Karte wird beispielsweise angezeigt, wo sich der Fahrer gerade befindet, der für die Mitfahrgelegenheit ausgewählt wurde.

Die TwoGo-App ermöglicht den Nutzern unabhängig davon, ob sie vor dem Bildschirm sitzen oder unterwegs sind den Zugang zu den nötigen Informationen. Auf der Karte wird beispielsweise angezeigt, wo sich der Fahrer gerade befindet, der für die Mitfahrgelegenheit ausgewählt wurde.

Heidelberger Druck ist seit dem letzten Jahr dabei. 4200 der etwa 12.500 Mitarbeiter des Unternehmens sitzen in Walldorf-Wiesloch in direkter Nachbarschaft des Softwarekonzerns, wodurch sich noch schneller Mitfahrgelegenheiten finden dürften. Denn in Walldorf arbeiten derzeit über 14.000 Mitarbeiter allein von SAP und Heidelberger Druck erwägt nach Presseberichten einen Ausbau des Standortes in Wiesloch.

Der Leiter des Facility Managements bei Heidelberger Druckmaschinen Christian Böttger – selbst Nutzer von TwoGo by SAP – sieht besonders in der einfachen Einbindung in den Terminkalender von Microsoft Outlook einen großen Vorteil. Zudem lassen sich sämtliche Vereinbarungen auch via Smartphone mit den Fahrern treffen. Und ein Blick auf die digitale Straßenkarte genügt und schon wird der Standort des Fahrers angezeigt.

Schauen Sie hinein in das Video, das die Vorzüge von TwoGo bei Heidelberger Druckmaschinen zeigt:

 

 

 

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