Stipendium für IT-Talente in Asien

Die SAP bietet ein Doktoranden-Stipendium in Zusammenarbeit mit Singapurs Top-Universitäten an, um IT-Talente zu fördern.

4,2 Milliarden Menschen leben in der Asien-Pazifik-Region. In den letzten Jahren verzeichnet sie einen rasanten Anstieg an Firmenneugründungen und birgt ein immenses Innovationspotenzial, das mithilfe ambitionierter Nachwuchstalente ausgeschöpft werden kann.

Die SAP bietet in Zusammenarbeit mit den Top-Universitäten Singapurs und der National Research Foundation ein Doktoranden-Stipendium, das SAP Industrie PhD Programm, für junge IT-Talente an. Zu den hochrangigen Universitäten zählen die Nanyang Technological University, die National University of Singapore und die Singapore Management University. Demnächst soll das Programm um die National University of Sciences and Technology erweitert werden.

Innovationen in Asien vorantreiben

Asien steht für wirtschaftliches Wachstum und ist bekannt dafür, eine Quelle modernster Entwicklungen zu sein. Deshalb sollen Millennials an vorderster Front mitwirken und gemeinsam mit der SAP neueste Technologien und Innovationen in Asien entwickeln. Die junge Generation hat im Prozess der technologischen Neugestaltung eine Schlüsselrolle inne – sie gilt als der Innovationstreiber von Morgen. Sie ist es gewohnt, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort informieren zu können und will auf dem neuesten Stand sein. “Fortschritte zu begleiten und immer einen Schritt weiter zu gehen motiviert mich. Je öfter wir Innovationen miterleben, desto produktiver sind wir langfristig”, findet Yi Song, Millennial und PhD Studentin, National University of Singapore sowie Praktikantin am SAP Research & Innovation Center Singapur.

Die SAP will mit dem PhD-Programm ihren Beitrag leisten: außerordentliche Talente fördern und damit Innovationen in Asien vorantreiben, um neueste Technologien und Lösungen zu entwickeln. Singapur bietet für das Programm als Standort gute Voraussetzungen: eine moderne, gut ausgebaute Infrastruktur und eine hohe Dichte an High Potentials. Außerdem verbindet der Standort Moderne sowie kulturelle Vielfalt. „Wenn man hier die Dynamik betrachtet, die Menge an jungen Menschen, die Menge an Energie, an menschlicher Energie – dann weiß man, warum hier so viele Innovationen entstehen”, meint Steven Miller, Vice Provost (Research) and Dean, School of Information Systems an der Singapore Management University. Mit dem 2012 eröffneten SAP Research Center hat Singapur eines der weltweit größten IT-Forschungszentren und somit ein ideales Kompetenzzentrum, in dem die PhD-Kandidaten gemeinsam mit anderen Entwicklern an neuen Technologien und Lösungen arbeiten.

Die Zukunft mitgestalten

Das SAP PhD Scholar Programm bietet seinen Teilnehmern eine Doktorandenstelle an einer der renommiertesten Universitäten Asiens verknüpft mit Praxiserfahrung bei der SAP. Dabei arbeiten die Kandidaten an realen Projekten mit, die sich thematisch vor allem um Big Data Intelligence drehen und sich auf die Bereiche Health Care, Bildung, Handel, Transport und Logistik beziehen. „Mit SAP den Doktortitel zu erwerben, ist eine qualifizierende, branchenspezifische Erfahrung: Es beinhaltet einerseits die Übertragung von reinen Ideen in Software-Projekte, andererseits erhält man wichtiges Business-Know-How und lernt den Umgang mit Kunden“, resümiert Dr. Falk Brauer die Erfahrungen, die er während des Programms gesammelt hat. Brauer ist nun Manager von SAP Research & Innovation in Singapur.

Um ins PhD-Programm aufgenommen zu werden, müssen sich die Kandidaten bewerben und die gängigen Zulassungsvoraussetzungen der jeweiligen Universität erfüllen. Geeignet sind Studierende mit einem besonders guten Bachelor- oder Masterabschluss in den Fächern Mathematik oder Informatik mit starkem Interesse an neuen Technologien, die sich akademisch weiterentwickeln wollen und einen PhD anstreben. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms und Absolvieren der wissenschaftlichen sowie praktischen Phasen wird dem Kandidat der PhD der teilnehmenden Universität verliehen, an der er eingeschrieben ist. Im August dieses Jahres beginnen die ersten Studenten das Programm.

Bildquelle: Shutterstock

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