Ideenwettbewerb M-Prize: hier sind die Gewinner

Ziel des Ideenwettbewerbs SAP M-Prize „Unlimited Human Potential“-Challenge ist es, praktische IT-Lösungen für dringende Managementprobleme zu entwickeln. Auf der SAPPHIRE NOW sprach unsere Redakteurin mit drei Gewinner-Teams. Hier kommt die Geschichte hinter ihren Erfolgsideen.

Traditionelle Budgetierungsprozesse werden geändert

Budgetierung ist nie leicht. Das Team der in Neuseeland ansässigen Enspiral verändert es durch seinen gamifizierten Prozess und seine Open-Source-App. Collaborative Funding ist ein nicht-hierarchischer Prozess, der Crowdsourcing von Budgets innerhalb von Abteilungen ermöglicht. Enspiral entwickelt auch ein kollaboratives Open-Source-Budget-Tool, das Cobudget. Es wurde Teil des größeren Enspiral App Ecosystem, das aus einer Reihe interoperabler Open-Source-Apps besteht. Diese bilden ein Betriebssystem für ein neues Unternehmen.

„Als wir den großen positiven Einfluss sahen, den kollaboratives Arbeiten auf uns hatte, fühlten wir uns dazu motiviert, eine Open-Source-App zu entwickeln, zu der jeder Zugang hat”, sagt Alanna Krause, Direktorin der Enspiral Foundation.

Erneuerung von Wissensmanagement – schneller finden und arbeiten

Lukas Masuch glaubt, dass sich die nächste Generation der Suche darum drehen wird zu verstehen, wie Dinge in der realen Welt verknüpft sind. Das ist die Überlegung hinter dem Enterprise Knowledge Graph (EKG), seinem Prototyp einer Research-Plattform. Als Student der Cooperative State University Baden-Württemberg in Deutschland, die Mitglied des SAP University Alliances Programms ist, entwickelte Masuch das EKG während eines Praktikums bei SAP. Die Idee entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts, bei dem ein Intelligent Business Assistent für die tägliche Arbeit entwickelt wurde.

„Mir wurde klar, dass ich eine fundierte Wissensbasis aller Informationen bei SAP brauchen würde. Dazu gehörte auch zu wissen, wie alles zusammenspielt. Inspiriert hat mich dazu auch der Social Graph von Facebook und wie Google die „echte“ Welt nachzuvollziehen versucht. Dieses Konzept wollte ich auf das Unternehmen übertragen“, meint Masuch.

Eine neue Form der Zusammenarbeit

Die Anzahl der Menschen, die als Freiberufler oder Gelegenheitsarbeiter tätig sind, steigt kontinuierlich an. Mit Nomatik Coworking können unabhängige Mitarbeiter sich untereinander und mit Unternehmen vernetzen, so Andrew Jones, Mitinhaber und Partner von Conjunctured Coworking.

„Bislang haben Freiberufler nur selten Zugang zu einem verlässlichen Einkommen, einer Versicherung und Infrastruktur. Wir wollen eine globale Gemeinde von Arbeitern schaffen, auf die auch Firmen zugreifen können.“ Auch sein Team ist von der M-Prize Challenge begeistert: „Wir versuchen einfach, Teil einer ganzheitlichen Lösung zu sein, die das Dasein als Freiberufler leichter und nachhaltiger macht. Anstatt über einem Business Plan zu brüten, wollen wir den Menschen seinen Nutzen zur Verfügung stellen.“

Conjunctured Coworking arbeitet mit der Serendipity Machine zusammen und lizensiert die Software-Plattform der Firma für Nomatik. Im nächsten Schritt sollen Testnutzer in Coffee Shops, Hotels und Flughäfen angelockt werden.

Das sind nur drei der M-Prize-Gewinner, die diese Woche vom 3.-5. Juni auf der SAPPHIRE NOW vorgestellt werden. Die komplette Liste der Gewinner finden Sie hier.

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Bildquelle: Shutterstock

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