Neuseeland: Wie Software zum Erhalt der Landschaft beiträgt

Die Naturschönheiten Neuseelands locken jedes Jahr Tausende Touristen ins Land. SAP-Software hilft der neuseeländischen Naturschutzbehörde, ihre Daten zu verwalten und ihren Aufgaben im Umweltschutz besser nachzukommen.

Das letzte Jahr lief für meine Freundin Lisa alles andere als erfreulich. Sie trennte sich von ihrem Partner, verlor wegen Sparmaßnahmen ihren Job als Lehrerin und musste deshalb ihre Wohnung aufgeben. Erst war sie ziemlich verzweifelt und wusste nicht, was sie machen sollte. Doch plötzlich kam ihr eine Idee: „Ich buche einen einfachen Flug nach Neuseeland. Mal sehen, wann ich wieder in die USA zurückkomme“, sagte sie zu mir.

Inzwischen ist sie seit rund einem Monat dort, und ich kann mich kaum satt sehen an den Landschafts- und Tierfotos, die sie in sozialen Medien veröffentlicht: Lisa wandert in den Bergen, fährt Kajak, taucht, unternimmt Klettertouren und isst die exotischsten Meeresfrüchte. Beim Sonnen am Strand hat sie Wale gesehen, außerdem Robben in Milford Sound und Pinguine und Seelöwen in der Region „The Catlins”.

Naturschutz ist eine wichtige Aufgabe

Die atemberaubende Fauna und Flora Neuseelands zu schützen, ist alles andere als einfach. Dieser Aufgabe hat sich die neuseeländische Naturschutzbehörde „New Zealand Department of Conservation (DOC)“ verschrieben. Rund um die Uhr sind ihre Mitarbeiter im Einsatz, damit Menschen wie Lisa sich an der Schönheit und Stille der Inseln erfreuen können. Mit ihrer Arbeit leistet die Behörde auch einen maßgeblichen Beitrag zum Wohlstand des Landes, das wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich im Aufschwung ist.

Die DOC kümmert sich auch um die Naturparks in Neuseeland, die einzigartige Erholungsräume für Touristen und Einheimische bieten. Sie will eine gesunde Umwelt schaffen und erhalten. Deshalb haben der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie die Landschaftspflege einen hohen Stellenwert. Die Schutzmaßnahmen der Behörde reichen von Baumarten, die die Luft reinigen, und Feuchtgebieten, die Verunreinigungen aus den Gewässern filtern, über Insekten, die Pflanzen bestäuben, bis hin zu Flüssen, die Wasserkraftwerke antreiben, und Pflanzen, deren Wurzeln Erdrutschen und Erosion vorbeugen. Zudem engagiert sich DOC für die bedrohten Arten und Meeressäuger in Neuseeland. Ein wichtiges Anliegen der Behörde sind auch saubere und gesunde Meere, um einheimischen Fischern eine Lebensgrundlage zu bieten und dem Land eine wichtige Einnahmequelle zu sichern.

Einfache Datenanalyse mit SAP Work Manager

Hinter den Kulissen führt die DOC jährlich 20.000 Kontrollen und 100.000 Präventivmaßnahmen durch. Die Analyse der dabei anfallenden Datenberge dauerte früher Stunden. Heute können die Daten mit dem mobilen Datenerfassungstool SAP Work Manager innerhalb von Sekunden verarbeitet werden. Den DOC-Mitarbeitern steht damit eine einfache und zuverlässige Lösung für die Verwaltung ihrer Bestände zur Verfügung. Da sie überall Zugriff auf die benötigten Informationen haben, können sie effektiver arbeiten und Entscheidungen auf einer fundierten Datengrundlage treffen.

„Der SAP Work Manager hat meine Arbeit verändert“, sagte Emma Dunning, die als Services Ranger bei der DOC arbeitet. „Die Lösung ist intuitiv und macht die Datenverwaltung zum Kinderspiel. Dadurch kann ich mich auf die Arbeit konzentrieren, die mir Spaß macht.“

Seit die DOC das System in Betrieb genommen hat, kann die Behörde ihren Aufgaben noch besser nachkommen. Gestraffte Prozesse sorgen jetzt für eine höhere Arbeitsproduktivität und dafür, dass die Mitarbeiter sich noch intensiver um die einzigartige biologische und landschaftliche Vielfalt kümmern können. Inzwischen entsteht jeder zehnte Arbeitsplatz in Neuseeland bei der DOC. Gleichzeitig erwirtschaftet die Behörde 20 Milliarden neuseeländische Dollar für das Land.

Neuseeland ist eine Reise wert

Werfen Sie einen Blick auf einige der tollen Bilder, die Lisa bisher aufgenommen hat. Die Partnerschaft der SAP und der neuseeländischen Naturschutzbehörde trägt dazu bei, dass Lisa die atemberaubende Landschaft Neuseelands genießen und diese beeindruckenden Aufnahmen machen kann. Das Jahr, das für Lisa mit einer Pechsträhne begann, hat ihr diese tolle Reise beschert, die sie sicher nie vergessen wird. Und wer weiß? Vielleicht kommt Lisa nach Philadelphia sogar mit einem neuseeländischen Freund zurück ….

Mehr hierzu findet man in diesem Video auf YouTube.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht. Weitere Stories von Christine Donato finden Sie auf Twitter unter @CMDonato. Kontakt über LinkedIn.

Bildquelle: Shutterstock

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