SAP Innovation Center eingeweiht

SAP_Innovation_Center_OpeningAuf der Suche nach neuen Ideen mit SAP HANA: In Potsdam hat die SAP einen Ort eröffnet, der kreative Ideen fördern soll.

“Ganze Wertschöpfungsketten im Gesundheitswesen, im Handel oder der Industrie neu erfinden“ – das soll nach den Worten von SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott im SAP Innovation Center möglich sein, das am Mittwoch in Potsdam eröffnet wurde. Vor allem auf Basis der In-Memory-Datenbanktechnologie SAP HANA sollen dort neue Ideen umgesetzt werden.

Gemeinsam mit Kliniken, Start-up-Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten verschiedene SAP-Teams beispielsweise daran, mit SAP HANA neue Diagnoseverfahren und Therapien im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Auf diesem Weg wolle SAP auch die Generation der Millennials von der Qualität von SAP-Software überzeugen, so der SAP-Chef in einem Video-Interview zur Eröffnung.

500 Gäste kamen zu der offiziellen Einweihung, darunter SAP-Mitbegründer Hasso Plattner. Er hob die Wirkung hervor, die er sich von der Büroumgebung erhofft. Das SAP Innovation Center ist unter anderem mit Sofaecken, Kletterwänden und Tischkicker ausgestattet. Das biete die Chance einer „positiven, offenen Atmosphäre“, sagte Plattner. SAP hat in das SAP Innovation Center 17,5 Millionen Euro investiert. Anfangs arbeiten dort 115 Mitarbeiter, weitere sollen eingestellt werden.

Rund 1250 Start-Up-Unternehmen in aller Welt erhalten inzwischen auf die eine oder andere Art und Weise Unterstützung durch SAP. In Zukunft sollen sich diese jungen Unternehmen intensiver austauschen und gemeinsam Software-Lösungen entwickeln können. Hierzu plant die SAP, sogenannte HANA Cafés zu eröffnen. Das erste dieser „Cafés“ soll in Stanford im Silicon Valley entstehen.

Von den Leitern des SAP Innovation Centers, Dr. Jürgen Müller und Jens Krüger, über den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, bis hin zu den SAP-Vorständen – alle waren sich einig, dass Potsdam ein kreativer Ort ist. Und zwar nicht nur aufgrund der herrlichen Lage am See, sondern vor allem auch aufgrund der Nähe zur Hauptstadt Berlin und zu einer lebendigen Forschungs- und Hochschullandschaft – darunter das Hasso-Plattner-Institut – mit rund 160.000 Studenten.

Von ihr profitiert auch Kevin Dykes, der mit seiner Firma RetentionGrid Teil des SAP-HANA-Start-Up-Fokusprogramms ist und sich entschied, seine Neugründung hier anzusiedeln, „unter anderem weil wir hier ein international ausgerichtetes Team aufbauen können.“

Der Deutsche Catalin Voss dagegen steuert sein Start-Up Sension vom Silicon Valley aus, wo er an der Stanford-Universität studiert und „eine hohe Konzentration von Menschen findet, die ebenfalls Firmen gegründet haben und deshalb bereit sind, mich zu unterstützen.

Die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion finden Sie hier

Lesen Sie auch den Blog von Bill McDermott: Accelerating a Culture of Innovation

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