SAP und DEG fördern Hochschulbildung in Afrika mit Millionenprojekt

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Gemeinsam mit der Universität Kapstadt und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat SAP University Alliances Africa ein ehrgeiziges Entwicklungsprojekt auf den Weg gebracht. Vorgesehen ist der Aufbau einer Lernplattform für Unternehmenssoftware in Afrika südlich der Sahara bis 2016.

Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt namens ESEFA (Enterprise Systems Education for Africa) umfasst neben einer technischen Lösung auch die Festlegung der Seminarinhalte und den Aufbau einer Community. Die Kosten in Höhe von mehr als 3 Millionen Euro teilt sich die SAP AG mit der Deutschen Investitions-und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG), die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird.

Ziel ist die Bereitstellung von IT-Seminaren, an denen Studierende in Afrika sowohl online als auch vor Ort teilnehmen können. Dabei gilt es zum einen die Lehrinhalte zu konzipieren und zum anderen Dozenten für Enterprise Systems (ES) und Enterprise Resource Planning (ERP) auszubilden und zu vernetzen.

„Der afrikanische Kontinent zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt an gesellschaftlichen Gruppen und Wirtschaftssektoren aus. Aus den Wachstumsprognosen ergibt sich ein klarer Bedarf an qualifiziertem Personal, das mit moderner Informations- und Computertechnik vertraut ist“, erläutert Karin Reissenauer, die das ESEFA-Projekt an der Universität Kapstadt (UCT) leitet. „ESEFA wird der kommenden Generation in Afrika berufliche Entwicklungschancen eröffnen. Mit diesem Projekt werden künftigen Arbeitnehmern nicht nur solide Kenntnisse über hoch integrierte Geschäftsprozesse vermittelt, sondern auch das erforderliche Know-how für Standard-Unternehmenssoftware.“

Das ESEFA-Team strebt in neun Ländern südlich der Sahara Partnerschaften mit jeweils mindestens einer Universität an; in Südafrika wird eine zweite Partnerhochschule gesucht. Gemeinsam mit den afrikanischen Partneruniversitäten sollen ES/ERP-Kurse für Dozenten und Studierende angeboten werden. Voraussetzung ist der Aufbau umfangreicher Kapazitäten. Ein vielseitiges Angebot an Nutzungsmöglichkeiten soll eine sinnvolle Kombination aus Präsenz- und Online-Unterricht gewährleisten, wie De Wet Naude von SAP University Alliances Africa in Aussicht stellt.

Die Universität Kapstadt (UCT) wird das Projekt während seiner gesamten Laufzeit durch Feldstudien begleiten und in regelmäßigen Abständen den Seminaraufbau und die Lehrmaterialien prüfen und verbessern. Auf diese Weise möchte die Universität sicherstellen, dass der Lehrplan aktuell bleibt und dass in den Regionen südlich der Sahara eine einschlägige und nachhaltige Enterprise-Systems-Ausbildung angeboten wird.

„Durch das ESEFA-Projekt können Studierende in Afrika das integrierte Lernen mit Unternehmenssystemen kennenlernen. Daher wird das University Competence Center (UCC) Magdeburg den Zugang zu SAP-Lernsystemen bereitstellen und seine langjährige Lehrerfahrung für Enterprise Systems und Enterprise Ressource Planning einbringen“, verspricht Patrick Wirz, strategischer Projektleiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. „Mit dieser Initiative wird ein zukunftsfähiges Curriculum für ES und ERP entwickelt und in Afrika selbst eine Community für den Kontinent aufgebaut.“

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