SAP TechEd in Las Vegas: Vishal Sikka präsentiert den HANA-Effekt

TechEd VegasTraditionell trifft sich jeden Herbst die SAP-Entwicklergemeinde auf der SAP TechEd, um zu hören, was es Neues gibt und wie sich das SAP-Portfolio weiterentwickelt. Am Dienstagmorgen begrüßte Vishal Sikka, als SAP-Vorstandsmitglied verantwortlich für den Bereich Produkte & Innovation, die rund 6.500 Teilnehmer.

“Wir befinden uns heute in einer Zeit der Veränderung, in einer Zeit des Nachdenkens“, so Sikka. Nicht nur die IT, sondern alle Branchen veränderten sich massiv aufgrund neuer technischer Möglichkeiten. Cloud Computing, Big Data, Mobile – alles nicht nur Schlagworte, sondern reale Entwicklungen, die die Welt verändern. In Bezug auf SAP nennt Sikka das den „HANA-Effekt“. „Technologie hat den Zweck, uns zu verbessern, uns voranzubringen – genauso wie SAP HANA.“

Mittlerweile habe das auch die Branche erkannt. Nach anfänglichem Zögern „versuchen mittlerweile alle, Hauptspeicherdatenbanken zu bauen“, freute sich Sikka. „Wir müssen das Potenzial dieser neuen Technik ausreizen, um geschäftliche Probleme zu lösen und Menschen voranzubringen.“ Konkrete Beispiele lieferte Sikka gleich mit: Mike Quiros, Lagerist bei Charmer Sunbelt, und seine 33 Mann starke Nachtschicht können dank eines HANA-basierten Dashboards einfacher und schneller arbeiten. eBay-Finanzspezialisten können potenzielle Gefahren und Betriebsunterbrechungen besser voraussehen und so 200 Millionen Dollar einsparen. Die Verkäufer in den Burberry-Geschäften kennen ihre Kunden besser und können ihnen vor Ort auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Vorschläge machen.

Das alles werde möglich durch das Zusammenspiel der SAP-HANA-Plattform mit neuen, einfacheren Anwendungen und einer neuen Vorstellung davon, was man aus und mit Daten machen könne. Konkret bedeutet das für SAP, unterbrechungs- und risikofrei SAP HANA zur Grundlage aller Anwendungen zu machen und diese Anwendungen gemäß der neuen SAP Fiori User Experience neu zu gestalten. „Fiori ist nicht nur ein neuer Look oder eine Modeerscheinung, es ist eine komplett neue Philosophie, wie wir an Anwendungen herangehen“, sagte Sam Yen, Leiter UX bei SAP. Und im Zusammenspiel mit SAP HANA ermögliche das völlig neue Möglichkeiten.

Neues Service Pack: SAP HANA SP7

Franz Färber, SAP-HANA-Entwicklungschef, der via Satellit aus Walldorf zugeschaltet war, hatte denn auch die Zahlen parat: HANA-Umsätze im letzten Quartal fast verdoppelt, über 2.200 Kunden und 1.300 Implementierungen, 20.000 HANA-Entwickler in der Community und 3.000 zertifizierte Berater. Und mit SAP HANA Service Pack 7, das ab November verfügbar sein wird, möchte SAP die Plattform noch attraktiver für den Markt machen. Leistungsverbesserungen, Unterstützung von Virtualisierung für nicht-produktive Systeme, volle Hadoop-Integration und eine webbasierte integrierte Entwicklungsumgebung sind der nächste Schritt. Auch Erweiterungen für SuccessFactors-Anwendungen sind über die HANA-Plattform nun einfach möglich. „Wir machen es Kunden, Partnern und Entwicklern in der Community so einfach wie nie, auf Basis von SAP HANA zu entwickeln“, so Färber. „Egal ob sie für traditionelle SAP-Systeme entwickeln oder etwas komplett neues machen, alles ist möglich.”

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