5 Tipps, Talente zu finden

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Auf das Bauchgefühl sollten sich Personaler bei ihrer HR-Strategie nicht alleine verlassen. Eine integrierte Plattform mit Analysetools, Mobillösungen, Social Software sowie ein globaler Talentpool können zusätzlich helfen.

Weniger als ein Drittel der Unternehmenslenker verfügt über den nötigen Geschäftssinn und das kulturelle Verständnis, um die globalen Ziele ihrer Unternehmen zu erreichen. Das stellt die im kalifornischen Oakland ansässige Personalberatung Bersin by Deloitte in ihrem Bericht 2013 HR Predictions fest.

Damit die Personalabteilung das Unternehmen wirkungsvoll unterstützen kann, muss sie ihre strategische Bedeutung für das Unternehmen stärken. Im Folgenden zeigen wir fünf Wege auf, wie die Aufgabe angegangen werden kann.

 

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3. Eine integrierte Plattform mit einer einfachen Oberfläche wählen.

4. Mobile Lösungen einführen.

5. Social Software zur Zusammenarbeit nutzen.

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1. Rekrutierungsstrategien globalisieren.

Ermitteln Sie die derzeitigen Kompetenzen der Mitarbeiter und überprüfen Sie, wie sie zu den kurz- und langfristigen Geschäftszielen passen. Identifizieren Sie die kulturellen und leistungsbezogenen Unterschiede zwischen Regionen, Ländern oder Abteilungen. „Die Personalabteilung muss sich gezielt auf verschiedene Märkte einstellen, damit die Mitarbeiterentwicklung an die Arbeitsweise in der jeweiligen Region angepasst werden kann“, erklärt Paul Belliveau, Senior Principal bei Infosys. Angesichts des Fachkräftemangels in manchen Branchen rät Belliveau dazu, dass Personalabteilungen einen virtuellen globalen Talentpool schaffen und Tools wie Videokonferenzen und soziale Netzwerke nutzen, um sich im wahrsten Sinne des Wortes ein besseres Bild zu machen. Zu den Zukunftstechnologien gehört etwa die Nutzung von Holographie für Meetings.

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2. Nicht auf das Bauchgefühl vertrauen, sondern zusätzlich auf Analysen setzen.

Personalexperten sind natürlich menschenorientiert, aber technisches Verständnis ist für sie ebenfalls wichtig. Die Workforce Analytics Engine von SuccessFactors leistet hier laut Belliveau einen wichtigen Beitrag, denn die Personalabteilung kann ihre eigene Performance darstellen und sich mit anderen Fachbereichen vergleichen. „Unternehmen können den Nutzen von Schulungen im Kontext von Vertrieb, Logistikkette oder operativen Abläufen beurteilen“, erklärt Belliveau.

Im Prinzip werde erwartet, dass die Personalabteilung genauso geführt wird wie das Supply-Chain- oder das Customer-Relationship-Management, sagt Josh Bersin, Gründer und Principal von Bersin by Deloitte. „Unternehmen stehen jetzt aussagekräftige Daten zur Verfügung, um beispielsweise zu beantworten, wie viele Leute eingestellt wurden, wer diejenigen mit der stärksten und mit der schwächsten Leistung sind oder warum Mitarbeiter das Unternehmen verlassen“, erklärt er weiter. Mit Echtzeitdaten könne die Personalabteilung den Personalbestand angesichts einer immer älter werdenden Belegschaft, steigender Gesundheitskosten und neuer gesetzlicher Auflagen besser steuern.

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3. Eine integrierte Plattform mit einer einfachen Oberfläche wählen.

Bersin glaubt, dass Anbieter von integrierten Plattformlösungen wie SAP eine benutzerfreundliche und mitarbeiterorientierte Bedienung ermöglichen: „Dadurch bleibt der Personalabteilung mehr Zeit für strategische Fragen.“

Laut Stefan Haenisch, LoB & Industry Offerings bei der SAP, bieten die Rapid-Deployment-Lösungen der SAP die Flexibilität eines integrierten, modular aufgebauten Portfolios, das sich an die individuelle Unternehmenssituation und die Zeitvorgaben der Kunden anpassen lässt. Die Lösungen sind als On-Premise-Version und Cloud-Angebot erhältlich. „Für Kunden, die noch ganz am Anfang stehen, bieten wir einen einfachen und schnellen Einstieg in Kernprozesse wie Personalverwaltung und Organisationsmanagement, Mitarbeiter- und Manager-Self-Services und mobile Funktionen“, erklärt Haenisch. „Diese fertigen Lösungspakete basieren auf Best Practices und machen die Kosten und den geschäftlichen Nutzen für die Kunden vorhersehbar. Unternehmen, die bereits Tools im Einsatz haben, können neue Bereiche hinzunehmen, etwa die Cloud-gestützten SAP-Talent-Management-Lösungen, und gleichzeitig ihre bisherigen Investitionen in ERP-Systeme weiter ausschöpfen.

Die Rapid-Deployment-Lösung SAP ERP HCM Integration to SuccessFactors ermöglicht Kunden die Integration von On-Premise- und Cloud-Daten zu Mitarbeitern, Vergütungsplanung und Belegschaftsanalysen. Dank schnellerer, automatisierter Prozesse mit genaueren Daten können Unternehmen ihre Kosten senken und durch höhere Produktivität die Unternehmensleistung insgesamt steigern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Mobile Lösungen einführen.

4. Mobile Lösungen einführen. 

Die Marktforschungsergebnisse von Bersin zeigen einen großen Bedarf an mobilen Personalverwaltungstools. „Die meisten Personalexperten, mit denen ich gesprochen habe, berichten, dass sie häufig nach mobilem Zugriff auf die HR-Anwendungen gefragt werden, da die Mitarbeiter quasi alles per Smartphone regeln. Also müssen auch Daten wie das Mitarbeiterverzeichnis per Smartphone zugänglich sein.“

Belliveau bestätigt, dass es eine unglaubliche Nachfrage nach mobiler Software gibt, die Echtzeitzugriff auf die verschiedensten Funktionen von Zeiterfassung und Kompetenzanalysen bis hin zur Ersthelferkommunikation in Notfällen bietet. Er beschreibt, wie Notaufnahmen von Kliniken mithilfe mobiler Apps Dienstplanentscheidungen treffen, die Leben retten können: „Die Verfügbarkeit all dieser Informationen erleichtert in jedem Sektor – Einzelhandel, Versorger, Behörden – die genaue Vorhersage, welche Mitarbeiter im Katastrophenfall, aber auch im Alltagsbetrieb benötigt werden.“

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5. Social Software zur Zusammenarbeit nutzen.

Social Software für Unternehmen erweist sich immer mehr als wichtiges Tool mit unternehmensweitem Nutzen. Ein Beispiel ist die Kooperationsplattform SAP Jam, die soziale Technologie in die Geschäftsprozesse des Unternehmens einbettet. Mitarbeiter und ihre Vorgesetzten können Leistungs- und Entwicklungsziele gemeinsam festlegen und teilen und so eine schnellere Abstimmung und Umsetzung erreichen. Durch die Jam-Communitys, die Videos, Bildschirmaufzeichnungen, Wikis, Blogs und Umfragen bieten, lassen sich die Schulungskosten senken, während gleichzeitig die Mitarbeiterbindung gestärkt wird. Neu eingestellte Mitarbeiter können Onboarding-Aktivitäten gemeinsam erledigen und dabei auf Unterstützung von Experten aus dem ganzen Unternehmen zurückgreifen. Manager können tätigkeitsspezifische Schulungen und Informationen bereitstellen, Aufgaben vergeben und den Arbeitsfortschritt überwachen. Die Manager können mit analytischen Funktionen das Engagement der Mitarbeiter über längere Zeit beobachten und Problemfälle kennzeichnen.

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