SAP wird nationaler Bildungspartner von Big Brothers Big Sisters Deutschland

Big Brothers Big Sisters Deutschland vermittelt ehrenamtliche Mentoren für Kinder, die nicht die besten Startbedingungen haben. Insbesondere berufstätige Mentoren sind gute Rollenvorbilder und Mutmacher, die Kindern helfen, ihre Stärken zu entdecken. Zum 1. November 2011 wird die SAP AG nationaler Bildungspartner des gemeinnützigen Mentorenprogramms.

Antrieb dieser Partnerschaft sind die zahlreichen SAP-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Rhein-Neckar-Region, Hamburg und München, die sich bereits ehrenamtlich als Mentoren oder Multiplikatoren für Big Brothers Big Sisters Deutschland engagieren. Die Partnerschaft ist zunächst auf vier Jahre festgelegt.

„Bildung schafft Chancen und ist unsere gemeinsame Aufgabe. In der Wissensgesellschaft ist sie die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung. Dazu ist es aber unabdingbar, dass insbesondere Kinder und Jugendliche alle Möglichkeiten erhalten, ihr Potential zu entfalten. Gemeinsam mit Big Brothers Big Sisters Deutschland möchten wir die Bildungschancen für Kinder mit schlechten Startbedingungen verbessern“, kommentiert Dr. Werner Brandt, Vorstandsmitglied der SAP AG. „SAP-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich bei Big Brothers Big Sisters. Dies war ein starkes Argument für uns, das Mentorenprogramm auch offiziell zu unterstützen.“

So wie zum Beispiel Thomas Nitschke: „Ich hatte schon lange das Gefühl, etwas tun zu müssen. Das war wie ein Aha-Effekt, da habe ich gar nicht lange überlegt, zumal die zeitliche Flexibilität es möglich macht, das Engagement mit meinem Beruf zu vereinbaren.“ Schon seit November 2008 ist er „großer Bruder“ von Daniel. „Man macht viele Dinge, Brettspiele zum Beispiel oder eine Radtour von Heidelberg nach Wiesloch, für die man sich sonst keine Zeit genommen hätte.“  Wenn die beiden sich am Wochenende treffen, spielen sie zum Beispiel Abalone oder basteln miteinander. Gerade bauen sie eine Stehlampe – „die Projekte werden anspruchsvoller“, erzählt Thomas Nitschke mit einem Augenzwinkern. So sehr es ihm Spaß macht, selbst immer wieder Sachen auszuprobieren, so wichtig ist ihm, dass bei all dem der Junge im Vordergrund steht. Der SAP-Mitarbeiter freut sich, wie stark Daniel sich inzwischen weiterentwickelt hat. „Anfangs war er sehr zurückhaltend, und wir haben eine Weile gebraucht, um ins Gespräch zu kommen. Inzwischen macht Daniel selbst Vorschläge und sagt auch, wenn ihm etwas nicht gefällt“, erzählt der Mentor. „Er ist offener geworden, auch gegenüber anderen Erwachsenen und Gleichaltrigen. Und in bestimmten Situationen redet Daniel inzwischen sogar wie ein Wasserfall.“

„Wir freuen uns sehr, die SAP mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als nationalen Bildungspartner an unserer Seite zu haben. Die Förderung ermöglicht uns, 500 weiteren Kindern und Jugendlichen durch Mentoring Bildungsperspektiven zu eröffnen“, sagt Dr. Claudia Langen, Geschäftsführerin von Big Brothers Big Sisters Deutschland. „Wir bedanken uns ebenfalls herzlich bei Dr. Werner Brandt und Luka Mucic für die Bereitschaft, in unseren Gremien daran mitzuarbeiten, dass wir gemeinsam die Bildungschancen für Kinder in Deutschland verbessern. Eine große Aufgabe, die viele zupackende Mitstreiter braucht.“

Ein Schwerpunkt der Kooperation wird in der Rhein-Neckar-Region liegen. Hier vertritt Luka Mucic, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland AG & Co KG, das Unternehmen im Beirat von Big Brothers Big Sisters Rhein-Neckar.

Über Big Brothers Big Sisters Deutschland

Brothers Big Sisters Deutschland vermittelt ehrenamtliche Mentoren für Kinder mit schwierigen Startbedingungen. Insbesondere berufstätige Mentoren sind gute Rollenvorbilder, die Kindern helfen, ihr Potenzial zu entfalten. Als Vorbilder und Mutmacher schenken sie Zeit und Aufmerksamkeit, geben Anregungen für Bildung und Ausbildung und fördern die sozialen Kompetenzen. Die Schulleistungen verbessern sich in manchen Fällen schon innerhalb kurzer Zeit, etwa weil ein Kind mehr Selbstvertrauen gewonnen hat. Mentoren helfen Jungen und Mädchen mit Herz und Verstand, ihre Stärken zu entdecken. Dabei werden sie von Big Brothers Big Sisters professionell unterstützt und beraten.

Big Brothers Big Sisters ist das weltweit größte Mentorenprogramm: Rund 270.000 Mentoren engagieren sich in über zehn Ländern für Kinder und Jugendliche. Gegründet wurde Big Brothers Big Sisters 1904 in den USA. In Deutschland wird die gemeinnützige Gesellschaft mbH durch Spenden von Stiftungen und Unternehmen getragen. Anfang 2007 ging Big Brothers Big Sisters Deutschland zunächst in der Rhein-Neckar-Region mit den Städten Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg an den Start, 2008 folgte Frankfurt als erste Stadt der Rhein-Main-Region. 2009 startete das Mentorenprogramm für Kinder im Ruhrgebiet (Essen, Mülheim, Oberhausen), in Hamburg und Stuttgart. Ende 2010 begann der Aufbau in München.

 

im Bild –  v.l.n.r.: Volker Keller, Leiter Mozartschule; Dr. Claudia Langen, Geschäftsführerin Big Brothers Big Sisters Deutschland (BBBS); Lehrerin Mozartschule; Luka Mucic, Mitglied der Geschäftsleitung SAP Deutschland; Dr. Werner Brandt, Vorstandsmitglied SAP AG; Bernd Beetz, CEO Coty Inc. und Mitglied im Verwaltungsrat von BBBS Deutschland.

 

 

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